Schon im Kindesalter…
…führen wir daher routinemäßig bei allen Patienten eine Kiefergelenksvoruntersuchung, Haltungsanalyse und Bewegungsanalyse durch (Orthoform®). Bei Auffälligkeiten schließt sich eine umfangreiche Funktionsanalyse an, die gegebenenfalls auch die Empfehlung weiterer Therapeuten einschließt.

Mit Hilfe individuell angefertigter, teils im Speziallabor hergestellter Schienen können bei bestehenden Beschwerden die Kiefergelenke entlastet und Schmerzen gelindert werden.

Im Anschluss daran erfolgt bei entsprechender Notwendigkeit, häufig bei Erwachsenen, eine kieferorthopädische und/oder prothetische Rehabilitation und Sicherung der Okklusion (Zusammenbiss).

Bei Kindern und Jugendlichen werden bereits während der kieferorthopädischen Umformung diese Parameter berücksichtigt, damit frühzeitig eine Fehlentwicklung vermieden und eine neuro-muskuläre Balance erreicht werden kann.

Kiefergelenktherapie, CMD und Körperhaltung
Kiefergelenkfehlfunktionen wie Knacken, Reiben, Bewegungseinschränkung, Schmerzen sind häufig Ausdruck einer übergeordeten cranio-mandibulären Funktionsstörung (CMD).

Diese werden neben Wirbelsäulenverschiebungen, Fehlstellungen der Hüfte, des Beckens und myofunktionellen Fehlfunktionen (Fehlfunktionen der Zunge, der Kaumuskeln oder der Atmung) evaluiert. Bei Nichterkennen können folgende Symptome/Spätsymptome entstehen:

Neuralgien
Schwindel

“WIR SCHREIBEN AUCH KLEINE ZÄHNE GANZ GRoß!

Kieferorthopädische Behandlung von Kindern
Mehr als die Hälfte aller Zahn- und Kieferfehlstellungen entstehen nach der Geburt. Ursachen hierfür sind z. B. ein Schnuller, verlängertes Daumenlutschen oder eingeschränkte obere Atemwege. Auch bei frühzeitigem Verlust eines Milchzahnes kann eine kieferorthopädische Behandlung schon im Alter von 4 Jahren angeraten sein.

Das Warten auf den Abschluss des Zahnwechsels, um die kieferorthopädische Behandlungszeit zu verkürzen, kann gravierende Nachteile für Ihr Kind beinhalten.

Im Alter von 10 Jahren…
…sind bereits 90% des Oberkieferwachstums abgeschlossen und die Kiefergelenke in Form und Funktion weitgehend ausgebildet. Liegt eine Kieferfehlstellung vor können sich zu diesem Zeitpunkt bereits deutliche Asymmetrien ausbilden. Diese stören nicht selten wichtige Mundraumfunktionen und können einen ungünstigen Einfluss auf die Rückengesundheit ausüben.

Deshalb lassen Sie sich mit Ihrem Kind frühzeitig genug kieferorthopädisch beraten, um Ihrem Sprössling optimale Startchancen ins Leben zu ermöglichen. Unser einfühlsames Team hat viel Erfahrung im Umgang mit kleinen Patienten. Wir nehmen uns die erforderliche Zeit und beraten Sie gerne.

Ist eine kieferorthopädische Behandlung notwendig, ermitteln wir den optimalen Zeitpunkt, in dem wir die Zahn- und Kieferentwicklung bei Ihrem Kind halbjährlich beobachten.